Gütersloh, 10. Oktober 2019. Die Gütersloher Agentur livewelt übernimmt ab sofort die Betreuung des Triathleten Tobias Drachler in den Bereichen Sportmarketing, Sportsponsoring und Öffentlichkeitsarbeit. Drachler hatte sich bei der diesjährigen Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt mit einem starken vierten Platz in die Weltspitze der Triathleten auf der Langdistanz befördert und steht am 12. Oktober bei der Weltmeisterschaft auf Hawaii am Start.

„Triathlon wächst in Deutschland so schnell wie keine zweite Sportart und der Ironman auf Hawaii übt auf Sportlerinnen und Sportler auf der ganzen Welt einen ganz besonderen Reiz aus“, so Ole Ternes, livewelt-Geschäftsführer und ehemaliger Manager von Jan Ullrich. „Daher freuen wir uns, mit Tobias Drachler einen der aufstrebenden deutschen Triathleten auf der Langdistanz zu betreuen und gemeinsam mit ihm die Weltspitze aufzumischen.“ Der 28-jährige Drachler hat als Quereinsteiger 2018 in Barcelona seine erste Langdistanz absolviert, nur um ein Jahr später in Frankfurt bei der Ironman-Europameisterschaft lediglich knapp am Podest vorbei zu laufen: Ein vierter Platz stand nach 8:23:57 Stunden zu Buche, gleich hinter Branchengrößen wie den ehemaligen Weltmeistern Jan Frodeno oder Sebastian Kienle.

„Das Rennen in Frankfurt lief gigantisch gut, ich konnte meine Leistung trotz der Hitze abrufen und mir den Slot für Hawaii sichern“, beschreibt Drachler seine EM-Premiere. Seit rund zehn Tagen ist Drachler nun auf der Inselgruppe im Zentralpazifik und stimmt sich auf den Saisonhöhepunkt ein. Die Zielstellung für seine erste WM-Teilnahme ist klar: „Mein Ziel bei der WM ist ein Platz unter den ersten 15, ein Top-10-Finish mein Traum!“ Das Rennen will sich der Absolvent der Sporthochschule Köln gleichmäßig einteilen und sich nicht zu früh von einem zu hohen Tempo verleiten lassen. Gerade bei den extremen Bedingungen im Glutofen Hawaii mit hohen Temperaturen, noch höherer Luftfeuchtigkeit und zum Teil extremen Seitenwinden bestraft der „Mann mit dem Hammer“ jede zu große Anstrengung.

2017 hat der ehemalige Fußballer Drachler seine ersten Halbdistanzen absolviert, 2018 folgte die Premiere auf der Langdistanz über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen: In Barcelona lag er beim Radfahren gut im Rennen, musste aber die letzten 30 Kilometer mit einem platten Hinterreifen fahren – technische Hilfestellungen sind im Triathlon sehr streng reglementiert. Dennoch stand am Ende mit dem 12. Platz ein Top-15-Ergebnis zu Buche. Im Jahr darauf suchte der studierte Sportwissenschaftler bewusst den Vergleich mit den besten Triathleten der Welt beim Ironman in Frankfurt.

Auf die Qualifikation für die WM auf Hawaii hatte er zuvor bereits geschielt, aufgrund des komplizierten Vergabe-Systems hätte dafür unter Umständen auch ein achter Platz gereicht – mit Platz vier waren alle Zweifel ausgeräumt und die Teilnahme an der Weltmeisterschaft gesichert. „Es gibt nicht viel Größeres in einem Sportlerleben, als hier auf Hawaii über die Ziellinie zu laufen. Ich freue mich auf die Emotionen, den Zieleinlauf auf dem Ali’i Drive und den Druck, der nach dem Rennen und nach der langen Saison abfällt.“

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